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Zungenrede, Sprachenrede?
Was ist das?

 

Erstellt am Fr.15.03.2019    zuletzt aktualisiert: ...

 

Kennst Du das?

Leute, die angeblich im Heiligen Geist sind, geben unverständliches Babbeln von sich, das von der Gemeinde als besonders inbrünstiges Gebet betrachtet wird. Das ist aber keine Zungenrede nach der Schrift, sondern nur sinnloses Gebabbel, das niemand wirklich übersetzen kann. Schon beim Zuhören erkennt man das ohne lange nachdenken zu müssen. Es besteht fast zu 100% aus primitiven „Dadadadasasababadada“ Lauten oder aus „Jajagorababbasubbawulassalawiloramu“. Lautfolgen, völlig ohne Struktur oder Logik oder Grammatik, eben keine Sprache, schon gar nicht göttlich. Das ist nicht-biblische, pfingstlerische Charismatik.

Nicht von Jesus

Der Satan betrügt die Menschen in den Sonntagskirchen Babylons mit seiner teuflischen Sprache der Dämonen: Wirres Zeug, das keiner verstehen kann, nicht einmal der Redner selbst. Dabei bewegt sich seine Zunge wie von selbst und formt unlogische Laute, die keine Sprache sind, sondern ein Betrug des Redners und der Zuhörer. Das kommt niemals von Jesus und hat mit dem Heiligen Geist Jesu nichts zu tun. Diejenigen, die so reden, lästern Gott und wissen es nicht.

Damit die Leute denken, es käme von Jesus, schenkt der Teufel ihnen bei diesem sogenannten Zungenreden sehr schöne, erhebende Gefühle, ähnlich wie bei einer Ekstase der Freude beim Sex. Sie fühlen Ströme der Liebe und des Glücks dabei und denken, das muss auf jeden Fall von Jesus kommen ... so etwas Schönes kann der Teufel niemals geben, denken sie. Der Teufel missbraucht die Gefühle, damit die Leute denken, es könne nur von Jesus kommen. Dabei ist das logische Denken ausgeschaltet und der Teufel benebelt das Denken der Menschen durch Gefühlswallungen. So etwas kommt niemals von Jesus, der niemals das logische Denken ausschaltet.

Lieber Bruder, lieber Schwester, glaube Jesus und glaube mir, es wäre besser für Dich, diese sogenannte, nicht biblische Zungenrede schleunigst ad Acta zu legen und nicht mehr dorthin zu gehen, wo dies praktiziert und gefeiert wird!

Nun zu 1.Kor.14,27 ff.:

Paulus hat gesagt, dass wenn jemand in einer anderen Sprache in der Gemeinde betet, als es die anderen in der Gemeinde verstehen können, dann soll er nicht laut beten, es sei denn dass jemand da ist, der es für die Gemeinde auslegen kann, damit es jeder versteht.

Also wenn jetzt zum Beispiel ein Araber in deiner Gemeinde ist und er möchte in seiner Muttersprache in der Gemeinde öffentlich beten, dann soll er es nur tun, wenn es wenigstens jemand gibt, der es der Gemeinde auslegen kann. Denn sonst weiß ja niemand, was er betet und folglich könnte auch niemand am Ende des Gebets Amen sagen.

Wenn er aber in seiner Muttersprache beten möchte, so soll er dies zu seiner eigenen Erbauung gerne alleine tun.

Wer also in der Gemeinschaft öffentlich beten will, der soll dies immer so tun, dass es jeder versteht oder dass es wenigstens einer für die Gemeinde übersetzen kann.

Dies und nichts anderes schrieb Paulus ... wie immer ist er nicht so leicht zu verstehen, schon Petrus warnte davor ...

2. Petrus 3,14-16  Darum, meine Lieben, dieweil ihr darauf warten sollt, so tut Fleiß, daß ihr vor ihm unbefleckt und unsträflich im Frieden erfunden werdet; und die Geduld unsers HERRN achtet für eure Seligkeit, wie auch unser lieber Bruder Paulus nach der Weisheit, die ihm gegeben ist, euch geschrieben hat, wie er auch in allen Briefen davon redet, in welchen sind etliche Dinge schwer zu verstehen, welche die Ungelehrigen und Leichtfertigen verdrehen, wie auch die andern Schriften, zu ihrer eigenen Verdammnis.

 

Fremdsprachen

Aus dem Feuer, das in Form von Zungen auf die Apostel kam, kam die Rede in den Sprachen der anwesenden Völker – die biblische Zungenrede. Somit sind Zungen also Fremdsprachen. Die Apostel erhielten diese Gabe direkt aus dem Himmel, ohne vorher z.B. Syrisch lernen zu müssen.

1. Kor.14,2  Denn wer in Zungen redet, der redet nicht für Menschen, sondern für Gott; denn niemand vernimmt es, im Geiste aber redet er Geheimnisse.

 

1. Cor.14,2  For he that speaketh in an unknown tongue speaketh not unto men, but unto God: for no man understandeth him; howbeit in the spirit he speaketh mysteries.

Das heißt:
Wer in einer den Anwesenden unbekannten Sprache betet, ohne dass es einer übersetzen kann, der spricht nichts für die Anwesenden, sondern zu Gott. Für die Anwesenden, die es nicht verstehen, sind all seine Worte Mysterien, also unverständlich.

1. Kor.14,4  Wer in Zungen redet, erbaut sich selbst; wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde.

Fazit:

Wer in seiner Muttersprache zu Gott redet, die kein Anwesender in der Gemeinde versteht, betet nur für sich selbst, also zu seiner eigenen Erbauung, das ist logisch. Er soll nicht in der Gemeinde öffentlich beten, da sonst niemand weiß, ob man Amen am Ende des Gebetes dazu sagen kann.

Wer aber weissagt, erbaut die Gemeinde. Er trägt durch seine Weissagung also zum Geistlichen Wachstum der Gemeinde bei. Trägt es nicht zur Erbauung bei, so ist es keine Weissagung. D.h. aber nicht, dass jede Weissagung nur schönes beinhalten muss, denn auch ein Ereignis, dass nicht so erfreulich ist, kann zur Erbauung der Gemeinde beitragen.

 

Gelobt sei JeHoWáH (JHWH), der Vater und der Sohn!

In Ewigkeit.

Amen!

 

Anmerkungen hierzu bitte per eMail an:
Sonja B. Neidhardt