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Mein Glaubens­zeugnis

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Mein altes Leben – 40 Jahre Wüste:

Katholizismus, Astrologie, Esoterik, Buddhismus, Tai-Chi, Brahmanismus, Kundalini-Meditation, Polytheismus, Multiversum, ...

Ich bin in katholischen Verhältnissen aufgewachsen. Ich liebe meinen Vater und meine Mutter sehr und auch die Beiden lieben mich sehr. Dafür bin ich unserem Gott JHVH, dem Schöpfer von Himmel und Erde und dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs sehr dankbar!

Als Baby wurde ich mit Wasser besprenkelt, was man bei den Katholiken als "Taufe" bezeichnet. Leider ist diese Taufe nicht viel mehr wert, als dass Vater und Mutter ein Gelübde ablegen, das Kind im Auftrag Gottes zu erziehen. Immerhin ...

Man ist stets Sonntags in die Kirche gegangen. Abends wurde das Vater Unser vor dem Einschlafen gebetet. Leider habe ich es schnell auswendig gelernt und meine Eltern damals nicht gefragt, was es wirklich bedeutet. Was es bedeutet, habe ich erst jetzt, nach dem Lesen der Bibel mit 50 Jahren annähernd verstanden.  Lies mehr dazu hier ...

In der Schule musste man einige Seiten aus dem katholischen Kathechismus auswendig lernen. Leider stehen diese Lehren nicht im Einklang mit Gottes Wort aus der Bibel ... was ich damals natürlich nicht wusste ... und was mich nichtmal interessierte ... so hatte mich Satan in der Zange ... denn Bibel lesen war niemals ein Thema, zumindest in den Kreisen in denen ich aufwuchs. Weder in der Schule noch zu Hause. Gott, Jesus und der heilige Geist waren eine nette Geschichte. Gott war ein unerreichbarer Gott.

In erster Linie brachte Gott uns Osterhasen und Ostereier zu Ostern und viele tolle Geschenke zu Weihnachten. Zwei Feste, die auch heute von Christen als die ultimativ christlichen Feste angesehen werden. Oder wie war das nochmal?

Positiv hervorzuheben ist, dass durch den engagierten Einsatz meines Opas eine Kirche in meinem Heimatort gebaut wurde. Außerdem war meine Uroma sogar eine katholische Christin, die täglich wenigstens ein paar Sätze in ihrer Bibel gelesen hat. Sie machte als gläubiges Familienmitglied bereits einen guten Eindruck auf mich. Sie war wie jeder Mensch nicht heilig und hatte auch dunkle Tage in ihrem Leben, aber so wie ich sie erleben durfte, mochte ich sie sehr gerne! Sie sagte immer "Wie's Gott will, der Herrgott wird's scho richt'n!". Das fanden wir lustig. Sie wohl eher nicht.

Alles drehte sich irgendwie in meinem früheren Leben um mich. Ich musste satt sein, mir musste es immer gut gehen. Wenn es mir nicht gut ging, dann sollte sich jemand um mich kümmern oder mich bemitleiden. Schadenfroh war ich auch hin und wieder.

Horoskope, Daumendrücken und andere abergläubische Handlungen waren schon angesagt, wenn es mal schwierig wurde. Auch hielten Buddhismus, Brahmanismus, Kundalini- und Metta-Meditation Einzug in mein Leben, sowie der Glaube an Wiedergeburt, frühere Leben und Multi-Universen.

Trotz aller Bemühungen, es mir gut gehen zu lassen, verfolgten mich doch regelmäßig schlechte, dunkle Gedanken, die ich bald versuchte fortzujagen ... eine schwere Identitätskrise begleitete mich viele Jahre meines Lebens und krempelte mein ganzes Leben um ... auf Friedhöfe konnte ich nicht gehen, denn ich hatte Angst vor Totengeistern und ich hatte eine Mordsangst vor dem Tod. Daher war das Thema Tod tabu.

Bekehrung nach ca. 40 Jahren Wüste

Nach Jahren des geduldigen und unablässigen "Anklopfens" unseres Herrn Jesus Christus von Nazareth an meiner Türe habe ich endlich meine Türe geöffnet.

Zuerst schenkte mir meine Mama (!) aus heiterem Himmel eine große illustrierte Elberfelder Bibel. Leider fruchtete das bei mir noch nicht, trotz ihres guten Rates, darin zu lesen und das, obwohl sie selbst nicht aktiv darin las und auch nicht selbst überzeugt war, dass das was in der Bibel steht, verbindlich ist! Ich legte die Bibel nach ca. 3-4 Sätzen wieder bei Seite. Im Nachhinein, vielen Dank, liebe Mama für dieses ultimative Geschenk!

Dann gab es noch einen lieben Kollegen, der als bekehrter Christ sogar in einer freien evangelischen Kirchengemeinde recht aktiv war und mir zwei tolle Lobpreis-CDs von Frieder Gutscher und von "Feiert Jesus" schenkte. Die Musik machte mich damals schon recht an! Ich ging sogar mal mit in einen Gottesdienst. Aber dann schlief alles wieder ein. Ich war noch zu sehr auf dem Pantheisten / Buddhisten / Horoskop / Polytheisten-Trip. So fern von Gott.

Dann kam der Jazz. Und mit dem Jazz kam der Franz. Er verstand meine neuen Jazzkompositionen wunderbar und verstand es darauf wunderschön mit seinem Saxophon zu spielen sowie mit seinen Congas. Ca. 3 Jahre erzählte mir der frisch bekehrte Franz von der Herrlichkeit Gottes: "Des is’ unglaublich, was unser Herr da für uns g'moacht hat! Des hat er oah für Di g'macht! Muasst amoi in der Bibel lesen!" ... Wie für Ungläubige üblich, habe ich stets gekontert: "Wer Verstand hat, der glaubt keinen solchen Unsinn" ... "Die Bibel wiederspricht sich ja selbst" ... ich war grundarrogant, denn ich hatte noch nichts im Wort Gottes gelesen, aber ich befand, dass es fehlerhaft wäre!

2015 im Dezember hatte ich dann einen Trainingsauftrag per Dienstreise in Indien, Bombay. Kurz vor der Dienstreise hatte ich mir mein erstes Smartphone gekauft. Eine tolle Sache! Das nahm ich auch mit nach Indien. Dort besuchte ich dann auch einige Hindu-Tempel und auch einen Krishna-Tempel. Irgendwie waren die zwar sehr imposant und schön anzusehen, aber das was da religiös getan wurde, die Tempelpriester, die da vor vergoldeten Götzen rumfuchtelten ... das sah alles sehr trist und trostlos aus. Gott war da sehr sehr fern. Irgendwie wurde mir das dort klar. Bemitleidenswert ... war ich froh, als ich speziell aus einem der Tempel wieder draußen war ...

Dann, einen Monat später. 1. Januar 2016. Das Smartphone war immer noch toll und natürlich immer dabei. Franz und ich trafen uns in Burghausen am Vorabend zum Auftakt des Winterjazzkurses in Burghausen. Wir trafen uns zum Abendessen im "Knoxoleum". Nicht gerade ein typischer Ort für Nachfolger Jeshuas. Aber durchaus ein Ort, wo viele Heiden anzutreffen sind. Wie ich damals auch noch war. Dann passierte es: Er erzählte mir wieder vom Evangelium. Und dann zeigte er mir sein iPhone, auf dem er die App "Holy Bible" mit einem deutschen Bibeltext hatte. Die habe ich mir sofort heruntergeladen. Als ich nach dem Treffen auf mein Hotelzimmer ging, begann ich darin die Bibel zu lesen. Zuerst im Lukas Evangelium. Ich las noch so lange darin in dieser Nacht, bis ich darüber einschlief.

Diese App verwende ich heute noch! Es gibt sie für iPHone iOS und für Android Systeme. Klicke einfach auf das Bild, so einfach kommst Du zur Downloadseite für diese tolle App, die mittlerweile sogar eine Audiobibel enthält:

Die App enthielt sogar einen Leseplan, damit man angespornt würde, weiterzulesen. Doch als ich so las, überholte ich stets den Leseplan, wodurch ich bald aufhörte, nach diesem Plan zu lesen. Ich holte mir eine gute Hörbibel auf mein iPhone, die ich seitdem beim Autofahren statt Radio höre. Selbstverständlich höre ich auch das Alte Testament, das nach wie vor Gültigkeit hat.

Mein neues Leben

Von diesem Zeitpunkt an begleitet mich Gottes Wort auf Schritt und Tritt. Jede freie Minute verbringe ich wenn irgend möglich mit Gottes Wort, Predigten dazu, Austausch mit Anderen auf Social Networks und natürlich auch der Austausch von Mensch zu Mensch.

So bin ich nun eine Nachfolgerin, eine Schülerin (Talmida) JeSHUAs (Jesu Christi).

In den ersten 2,5 Jahren meines Christseins besuchte ich in meiner Heimatstadt eine freie evangelische Gemeinde. Das ist eine freikirchliche, recht gut an der Bibel orientierte Gemeinde mit einem Gottesdienst, dessen Gestaltung mir zusagte. Wir sangen einen modernen Lobpreis (u.a. Hillsongs) mit Klavier, Bass, Gitarre, manchmal auch mit Cajon und ich sitze auch hin und wieder am Klavier und begleite die Gemeinde.

Der Gottesdienst dieser Gemeinde folgte noch der Macht des päpstlichen Roms und fand deshalb am Sonntag statt, anstatt an dem von Gott geheiligten Tag, dem Sabbat. Doch anfangs wusste ich das noch nicht. Doch im Laufe der Zeit erkannte auch ich Gottes geheiligten Tag, den Sabbat.

So reservierte ich mir gemäß dem 4. Gebot "Du sollst den Sabbattag heiligen" zwischenzeitlich zusätzlich zum Sonntagsgottesdienst in der Gemeinde den Samstag als den Tag für JHVH und befasste mich an diesem Tag fast ausschließlich mit der Schrift und mit Freude an Gottes Werk, auf dem / in dem wir leben. Auch über Besuch an diesem Tag freue ich mich sehr, insbesondere wenn ich dann von Gottes wunderbarer frohen Botschaft in Gemeinschaft berichten kann.

Als ich dann in meiner Sonntagsgemeinde offen dafür plädierte, den Sabbat als das 4. Gebot Gottes zu achten, stieß ich auf Ablehnung, insbesondere in der Gemeindeleitung. Zwischenzeitlich hatte ich bereits einen eigenen Schriftenständer, auf dem ich meine Internetbeiträge auch als Pamphlet an Gemeindeglieder ohne Internetzugang verteilen konnte. Doch interessanterweise verschwanden immer alle Beiträge spurlos, die für die 10 Gebote oder für den Sabbat plädierten.

Man  betrachtete mich als eine Gefahr und wollte mich zur Rede stellen und ich wurde von etlichen Personen plötzlich geschnitten ... Dies bewog mich, die geplante Aufnahme als Mitglied in die Gemeinde nicht anzunehmen und stattdessen die Gemeinde zu verlassen und seitdem die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten in Oberasbach zu besuchen. Dort hat der Sabbat endlich den Stellenwert, den er haben sollte. Ich wurde hier mindestens ebenso freundlich aufgenommen wie in der früheren Gemeinde. Doch hier fand ich eine deutlich demütigere Haltung gegenüber Gottes Wort und eine sehr hohe Aufgeschlossenheit für neue Erkenntnisse durch das Forschen im Wort Gottes. Sogar die Speisegebote Gottes, die uns in Liebe vom Schöpfer gegeben wurden, werden dort beachtet. Das freut mich sehr.

Leider sind viele Adventisten gegenüber den Festen Gottes (3. Mose 23) noch nicht so aufgeschlossen. Außerdem gibt es bezüglich der Auslegung der Prophetie in der Kirche der Adventisten meines Erachtens noch Punkte, die noch weiter erforscht gehören ... Doch aller Glaube ist Stückwerk ... so lasst uns vereint im Glauben an Jesus Christus im Gebet bleiben und im Glauben wachsen!

Folgende Radio- und TV-Formate für den Glauben kann ich Dir empfehlen:

https://www.hopechannel.de

http://www.erfplus.de

und als Online-Bibel kann ich folgende sehr empfehlen:

http://www.obohu.cz/mbible/index.php?vs=ano&k=Zj&styl=SCHL&kap=14

Gottes Segen

Gottes Segen begleitet mich seit meiner Bekehrung, ich habe vielmals täglich Kontakt mit Gott und ich bin sehr froh, dass Franz - ein Diener Gottes, JHVH, des Gottes Israels - mich auf diesen Weg gebracht hat. Und ich kann jedem nur empfehlen: JHVH macht glücklich!

Anfang 2017 bin ich aus der katholischen Kirche ausgetreten. Das Geld, das ich über Steuern der katholischen Kirche zahlte, gehört jetzt meiner jeweiligen Gemeinde und Menschen, die Hilfe brauchen. Mindestens.

In meinem neuen Leben stehen die Anderen deutlich mehr im Vordergrund meines Handelns. Im Straßenverkehr denke ich nun für andere voraus und nehme mich zurück.

Friedhöfe sind kein Problem mehr. Der Tod ist nichts schlimmes mehr für mich. Viel Dank und Gebet zu Gott JHVH anstatt Grübeln und Verzweifeln begleitet mich täglich.

Der gute Draht zu Franz ist geblieben, der mich nun am 7. Januar 2018 in Ramsau/Hintersee im Hintersee selbst auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes taufte.

Ich habe nun die feste und verlässliche Zuversicht und Hoffnung durch JHVH, meinen Fels!

Musik

Franz und ich harmonieren beim Musizieren außerordentlich gut miteinander. Das war der Anknüpfungspunkt und wir haben in den letzten Jahren einige sehr schöne musikalische Produktionen gemeinsam geschaffen, z.B.: "Spring Explosion":

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Gelobt sei JeHoVáH, der Vater und der Sohn!

In Ewigkeit.

Amen!

 

Anmerkungen hierzu bitte per eMail an:
Sonja B. Neidhardt