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Der wahre Bericht zu Jesu Geburt

Chronologische Lesung der Berichte aus den synoptischen Evangelien

Von Sonja B. Neidhardt
erstellt am: Montag.23.12.2019 ... aktualisiert am: …

 

Falls Du bei einem Weihnachtsfest eingeladen sein solltest, nutze die Chance und lies dies Deinen Lieben vor, nur denen, die es hören wollen, in diesen Tagen ...

Folgendes Video könnt ihr zusätzlich auch ansehen, die Geschichte von Joseph von Nazareth und der Geburt unseres Herrn (leider nur englisch verfügbar): https://youtu.be/5pTCffTOe6s

Die Geburt Jesu

Voraussage Jesu Geburt durch Jesaja im Alten Testament, bereits ca. 740 Jahre vor der Geburt Jesu

Isa 7:14 (ca. 740 v. Chr.) Deshalb wird euch der Herr selbst ein Zeichen geben. Seht, die Jungfrau wird schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den sie Immanuël (Gott mit uns) nennt.

Jesus - das Wort Gottes - aus dem Johannes Evangelium

Joh 1:4-15 In ihm war Leben und dieses Leben war Licht für die Menschen. Das Licht scheint in der Finsternis und die Finsternis hat es nicht erfasst. Da trat ein Mensch auf. Er war von Gott gesandt und hieß Johannes. Er kam, um als Zeuge auf das Licht hinzuweisen. Alle sollten durch ihn daran glauben. Er war nicht selbst das Licht, er sollte nur darauf hinweisen. Der, auf den er hinwies, war das wahre Licht, das in die Welt kommen und jeden Menschen erleuchten sollte. Er war schon immer in der Welt, doch die Welt, die durch ihn geschaffen wurde, erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber sein Volk wollte nichts von ihm wissen. Doch allen, die ihn aufnahmen, die an seinen Namen glaubten, gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden. Sie wurden das nicht auf Grund natürlicher Abstammung, durch menschliches Wollen oder den Entschluss eines Mannes, sondern durch eine Geburt aus Gott. Er, das Wort, wurde Mensch und lebte unter uns. Wir haben seine Herrlichkeit gesehen, eine Herrlichkeit voller Gnade und Wahrheit, wie sie nur der einzigartige Sohn vom Vater bekommen hat.

Jesu Geburt wird von einem Engel angekündigt

Maria empfängt durch den Heiligen Geist Jesus - den Sohn Gottes - in ihrem Leib. Jesus heißt mit seinem hebräischen Originalnamen „Jeshua“. Das heißt soviel wie „Gott rettet“. Außerdem ist er „Gott mit uns“, nämlich Immanuel.

Luk 1:26-38 Als Elisabeth (mit ihrem Sohn Johannes dem Täufer im Bauch) im sechsten Monat schwanger war, sandte Gott den Engel Gabriel nach Galiläa in eine Stadt namens Nazareth zu einer Jungfrau, die Maria hieß. Sie war noch unberührt und mit einem Mann namens Josef verlobt, einem Nachfahren Davids. Der Engel kam zu ihr herein und sagte: "Sei gegrüßt, du mit hoher Gunst Beschenkte! Der Herr ist mit dir!" Maria erschrak, als sie so angesprochen wurde und überlegte, was der Gruß bedeuten sollte. "Hab keine Angst, Maria!", sagte der Engel. "Gott hat dich mit seiner Gunst beschenkt. Du wirst schwanger werden und einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus nennen sollst. Er wird große Autorität haben und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott wird ihn die Königsherrschaft seines Stammvaters David weiterführen lassen. Für immer wird er die Nachkommenschaft Jakobs regieren und seine Herrschaft wird nie mehr zu Ende gehen." "Wie wird das geschehen?", fragte Maria. "Ich habe ja noch nie mit einem Mann geschlafen." "Der Heilige Geist wird über dich kommen", erwiderte der Engel, "die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird das Kind, das du zur Welt bringst, heilig sein und Sohn Gottes genannt werden. Sieh doch, auch deine Verwandte Elisabeth ist noch in ihrem Alter schwanger geworden und erwartet einen Sohn. Von ihr hieß es ja, sie könne keine Kinder bekommen. Und jetzt ist sie schon im sechsten Monat. Für Gott ist nichts unmöglich." Da sagte Maria: "Ich gehöre ganz dem Herrn. Was du gesagt hast, soll mit mir geschehen." Darauf verließ sie der Engel.

Mat 1:18-25 … Jesu’ Mutter Maria war mit Josef verlobt. Da stellte sich heraus, dass Maria ein Kind erwartete, obwohl sie noch nicht miteinander geschlafen hatten. Sie war durch den Heiligen Geist schwanger geworden. Josef, der schon als ihr Ehemann galt, war ein gewissenhafter und gottesfürchtiger Mann. Er nahm sich deshalb vor, den Ehevertrag stillschweigend rückgängig zu machen, um sie nicht bloßzustellen. Während er noch darüber nachdachte, erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum. "Josef", sagte er, "du Sohn Davids, zögere nicht, Maria als deine Frau zu dir zu nehmen. Denn das Kind, das sie erwartet, stammt vom Heiligen Geist. Sie wird einen Sohn zur Welt bringen, den du Jesus, Retter, nennen sollst, denn er wird sein Volk von seinen Sünden befreien. Das alles ist geschehen, damit in Erfüllung geht, was der Herr durch den Propheten angekündigt hat: 'Seht, das unberührte Mädchen wird schwanger sein und einen Sohn zur Welt bringen, den man Immanuël nennen wird'", denn das bedeutet: Gott ist mit uns. Als Josef aufwachte, befolgte er, was der Engel des Herrn ihm aufgetragen hatte, und holte seine Frau zu sich. Er schlief aber nicht mit ihr, bis dieser Sohn geboren war, den er Jesus nannte.

Maria besucht Elisabeth, die Mutter des Johannes dem Täufer

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Maria besucht Elisabeth

Luk 1:39-45 Nicht lange danach machte sich Maria auf den Weg ins Bergland von Judäa. So schnell wie möglich wollte sie in die Stadt kommen, in der Zacharias wohnte. Als sie das Haus betrat und Elisabeth begrüßte, hüpfte das Kind in Elisabeths Leib. In diesem Augenblick wurde Elisabeth mit dem Heiligen Geist erfüllt und rief laut: "Dich hat Gott mehr gesegnet als alle Frauen, und gesegnet ist das Kind in deinem Leib! Welche Ehre, dass die Mutter meines Herrn mich besucht! Als ich deinen Gruß vernahm, hüpfte das Kind vor Freude in meinem Leib. Wie glücklich bist du, dass du geglaubt hast! Denn was der Herr dir sagen ließ, wird sich erfüllen."

Marias Lobpreis für Gott - das Magnificat

Luk 1:46-56 Da sagte Maria: "Meine Seele staunt über die Größe des Herrn und mein Geist freut sich über Gott, meinen Retter!
Seiner geringsten Dienerin hat er Beachtung geschenkt! / Noch künftige Generationen werden mein Glück preisen! Heilig ist der Mächtige, der Großes an mir getan hat!
Sein Erbarmen gilt jedem, der sich ihm unterstellt, / in jeder Generation. Hoch hebt er seinen gewaltigen Arm / und fegt die Hochmütigen weg. Mächtige stürzt er vom Thron / und Geringe setzt er darauf. Hungrige macht er mit guten Dingen satt / und Reiche schickt er mit leeren Händen fort. Und Israel, sein Kind, nimmt er selbst an die Hand / und schenkt ihm seine Barmherzigkeit, denn so hatte er es für immer versprochen dem Abraham und seiner ganzen Nachkommenschaft." Maria blieb ungefähr drei Monate bei Elisabeth und kehrte dann wieder nach Hause zurück.

Die Geburt Jesu in Bethlehem

Jesus wurde ca. im September / Oktober zur Zeit des Laubhüttenfestes geboren (lies hier, warum das so ist: Jeshua.at). Das ist eine Zeit die sich gut für Volkszählungen eignet, da alle Juden zu diesem Fest in Jerusalem versammelt sind.

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Die Geburt in der Krippe

Auch der Ort von Jesu Geburt wurde bereits weit im Voraus ca. 750 v. Chr. in den alten Schriften des Propheten Micha angekündigt:

Mic 5:1 Doch du Bethlehem in Efrata , / so klein unter den Hauptorten Judas: / Aus dir soll der hervorgehen, / der mein Herrscher über Israel wird! / Sein Ursprung liegt in der Vorzeit, / sein Anfang in der Ewigkeit.

Deshalb bekam der jüdische König Herodes auch von seinen Schriftgelehrten, ohne dass sie es vorher wussten, prompt die Antwort, wo der „König der Juden“, Jesus Christus geboren werden wird:

Mat 2:3-6 Als König Herodes davon hörte, geriet er in Bestürzung und ganz Jerusalem mit ihm. Er befahl alle Hohen Priester und Gesetzeslehrer des jüdischen Volkes zu sich und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden sollte. "In Bethlehem in Judäa", erwiderten sie, "denn so ist es in der Heiligen Schrift durch den Propheten vorausgesagt: 'Du Bethlehem im Land Juda, / bist keineswegs die unbedeutendste / von Judas führenden Städten, / denn ein Fürst wird aus dir kommen, / der als Hirt mein Volk Israel führt.‘“

Luk 2:1-7 Damals befahl der Kaiser Augustus , alle Bewohner des Römischen Reiches zu zählen und in Steuerlisten einzutragen. Es war das erste Mal, dass solch eine Volkszählung durchgeführt wurde. Sie geschah, als Quirinius Statthalter der Provinz Syrien war. So ging jeder in die Stadt, aus der er stammte, um sich eintragen zu lassen. Auch Josef machte sich auf den Weg. Er gehörte zur Nachkommenschaft Davids und musste deshalb aus der Stadt Nazareth in Galiläa nach der Stadt Bethlehem in Judäa reisen, um sich dort mit Maria, seiner Verlobten, eintragen zu lassen. Maria war schwanger, und als sie in Bethlehem waren, kam für sie die Zeit der Entbindung. Sie brachte ihr erstes Kind zur Welt. Es war ein Sohn. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn dann in eine Futterkrippe, weil sie keinen Platz in der Unterkunft fanden. (denn die Unterkünfte waren wegen der Volkszählung überfüllt)

Was für ein Kind uns da geboren wurde und wie man ihn bezeichnen würde, war auch bereits ca. 800 Jahre v. Chr. bereits prophezeit:

Jes.9:5 Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns geschenkt; / das wird der künftige Herrscher sein. / Gott hat ihm seinen Namen gegeben: / wunderbarer Berater, / kraftvoller Gott, / Vater der Ewigkeit, / Friedensfürst.

Das ist Jesus Christus, unser Gott und Retter!

Die Hirten und die Engel

Luk 2:8-20 In der gleichen Nacht hielten ein paar Hirten draußen auf dem freien Feld Wache bei ihren Herden. Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und das Licht der Herrlichkeit Gottes umstrahlte sie. Sie erschraken sehr und hatten Angst, aber der Engel sagte zu ihnen: "Ihr müsst euch nicht fürchten, denn ich bringe euch eine gute Nachricht, über die sich das ganze Volk freuen wird. Heute Nacht ist in der Stadt Davids euer Retter geboren worden. Es ist der Messias, der Herr. Ihr werdet ihn daran erkennen, dass ihr ein Kind findet, das in Windeln gewickelt in einer Krippe liegt." Plötzlich waren sie von ganzen Heerscharen des Himmels umgeben, die alle Gott lobten und riefen: "Ehre und Herrlichkeit Gott in der Höhe / und Frieden den Menschen im Land, / auf denen sein Gefallen ruht." Als die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, sagten die Hirten zueinander: "Kommt, wir gehen nach Bethlehem! Sehen wir uns an, was da geschehen ist, was der Herr uns sagen ließ." Schnell brachen sie auf und fanden Maria und Josef und auch das Kind, das in der Futterkrippe lag. Als sie es gesehen hatten, erzählten sie, was ihnen über dieses Kind gesagt worden war. Und alle, mit denen sie sprachen, wunderten sich über das, was ihnen die Hirten berichteten. Maria aber bewahrte das Gehörte in ihrem Herzen und dachte immer wieder darüber nach. Die Hirten gingen dann wieder zu ihren Herden zurück. Sie priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten. Es war genauso gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.

Jesu Beschneidung im Tempel

Luk 2:21 Als das Kind acht Tage später beschnitten wurde, gab man ihm den Namen Jesus, den Namen, den der Engel genannt hatte, noch bevor Maria schwanger war.

Jesus wird im Tempel Gott geweiht

Luk 2:22-38 Und als dann die im Gesetz des Mose festgelegte Zeit der Reinigung vorüber war, trugen Josef und Maria das Kind nach Jerusalem, um es dem Herrn zu weihen. So war es im Gesetz vorgeschrieben: "Jede männliche Erstgeburt soll Gott gehören." Dabei brachten sie auch das Opfer dar, wie es im Gesetz des Herrn steht: ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben. Damals lebte in Jerusalem ein gerechter und gottesfürchtiger Mann namens Simeon. Er wartete auf die Ankunft des Messias, der Israel Trost und Rettung bringen würde. Der Heilige Geist ruhte auf ihm und hatte ihm die Gewissheit gegeben, dass er nicht sterben werde, bevor er den vom Herrn gesandten Messias gesehen habe. Als die Eltern von Jesus das Kind hereinbrachten, um mit ihm zu tun, wie es nach dem Gesetz üblich war, kam Simeon, vom Geist Gottes geführt, gerade in den Tempel. Er nahm das Kind in seine Arme und pries Gott: "Herr", sagte er, "nun kann dein Diener in Frieden sterben, denn du hast deine Zusage erfüllt. Mit meinen eigenen Augen habe ich die Rettung gesehen, die du für alle Völker vorbereitet hast – ein Licht, das die Nationen erleuchten und dein Volk Israel zu Ehren bringen wird." Josef und die Mutter von Jesus wunderten sich, als sie hörten, was Simeon über dieses Kind sagte. Simeon segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter: "Er ist dazu bestimmt, dass viele in Israel an ihm zu Fall kommen und viele durch ihn aufgerichtet werden. Er wird ein Zeichen Gottes sein, gegen das viele sich auflehnen werden – so sehr, dass der Kummer deine Seele wie ein Schwert durchbohren wird. Doch so kommt an den Tag, welche Gedanken in ihren Herzen sind." Damals lebte auch eine alte Prophetin in Jerusalem. Sie hieß Hanna und war eine Tochter Penuëls aus dem Stamm Ascher. Nur sieben Jahre war sie verheiratet gewesen und war jetzt eine Witwe von 84 Jahren. Sie verließ den Tempel gar nicht mehr und diente Gott Tag und Nacht mit Fasten und Beten. Auch sie kam jetzt dazu und lobte Gott. Und zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten, sprach sie über dieses Kind.

Der Besuch der weisen Männer

Es waren übrigens eine unbekannte Anzahl weiser Männer und nicht drei …

Mat 2:1-12 Als Jesus während der Herrschaft von König Herodes in Bethlehem , einer Stadt in Judäa , geboren war, kamen Sterndeuter aus einem Land im Osten nach Jerusalem. "Wo finden wir den König der Juden, der kürzlich geboren wurde?", fragten sie. "Wir haben seinen Stern aufgehen sehen und sind hergekommen, um ihn anzubeten.“ Als König Herodes davon hörte, geriet er in Bestürzung und ganz Jerusalem mit ihm. Er befahl alle Hohen Priester und Gesetzeslehrer des jüdischen Volkes zu sich und erkundigte sich bei ihnen, wo der Messias geboren werden sollte. "In Bethlehem in Judäa", erwiderten sie, "denn so ist es in der Heiligen Schrift durch den Propheten vorausgesagt: 'Du Bethlehem im Land Juda, / bist keineswegs die unbedeutendste / von Judas führenden Städten, / denn ein Fürst wird aus dir kommen, / der als Hirt mein Volk Israel führt.'" Danach rief Herodes die Sterndeuter heimlich zu sich und fragte sie, wann genau sie den Stern zum ersten Mal gesehen hatten. Dann schickte er sie nach Bethlehem. "Geht, und erkundigt euch sorgfältig nach dem Kind", sagte er, "und gebt mir Nachricht, sobald ihr es gefunden habt, damit ich auch hingehen und ihm die Ehre erweisen kann." Nach diesen Worten des Königs machten sie sich auf den Weg. Und der Stern, den sie bei seinem Aufgang beobachtet hatten, zog vor ihnen her, bis er schließlich genau über dem Ort stehen blieb, wo das Kind war. Als sie den Stern sahen, kam eine sehr große Freude über sie. Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit seiner Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm die Ehre. Dann holten sie ihre mitgebrachten Schätze hervor und legten sie dem Kind hin: Gold, Weihrauch und Myrrhe . Als sie dann im Traum eine göttliche Weisung erhielten, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, reisten sie auf einem anderen Weg in ihr Land zurück.

Die Flucht nach Ägypten

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Flucht nach Ägypten

Mat 2:13-15 Nachdem die Sterndeuter abgereist waren, erschien auch Josef im Traum ein Engel der zu ihm sagte: "Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter, und flieh nach Ägypten! Und bleib dort, bis ich dir Bescheid gebe. Denn Herodes will das Kind suchen und umbringen lassen." Da stand Josef auf und brach noch in der Nacht mit dem Kind und seiner Mutter nach Ägypten auf. Dort blieb er dann bis zum Tod von Herodes. So erfüllte sich, was der Herr durch den Propheten vorausgesagt hat: "Aus Ägypten habe ich meinen Sohn gerufen."

Herodes lässt alle Knaben töten

Mat 2:16-18 Als Herodes merkte, dass die Sterndeuter ihn hintergangen hatten, war er außer sich vor Zorn. Er befahl, in Bethlehem und der ganzen Umgebung alle Jungen im Alter von zwei Jahren und darunter zu töten. Das entsprach dem Zeitpunkt, den er von den Sterndeutern in Erfahrung gebracht hatte. So erfüllte sich, was durch den Propheten Jeremia vorausgesagt worden war: "Angstschreie hört man in Rama, lautes Weinen und Klagen: Rahel weint um ihre Kinder und lässt sich nicht trösten, denn sie sind nicht mehr."

Die Rückkehr nach Nazareth

Luk 2:39 Als Maria und Josef alles getan hatten, was das Gesetz des Herrn verlangte, kehrten sie nach Galiläa in ihre Heimatstadt Nazareth zurück.

Mat 2:19-23 Als Herodes gestorben war, erschien Josef wieder ein Engel des Herrn im Traum. Er sagte: "Steh auf und bring das Kind mit seiner Mutter zurück nach Israel! Denn die, die das Kind töten wollten, sind tot." Da stand Josef auf und kehrte mit dem Kind und seiner Mutter nach Israel zurück. Er fürchtete sich aber, nach Judäa zu ziehen, weil er gehört hatte, dass Archelaus anstelle seines Vaters Herodes jetzt dort herrsche. Im Traum erhielt er eine neue Weisung und zog darauf nach Galiläa . Dort ließ er sich in der Stadt Nazareth nieder. So erfüllte sich, was durch die Propheten gesagt ist: "Er soll Nazarener genannt werden." (Richter 13:5)

Richter 13:5 (1050 v. Chr.) Denn siehe, du wirst empfangen und einen Sohn gebären; dem soll kein Schermesser auf das Haupt kommen; denn der Knabe wird ein Nazarener Gottes sein von Mutterleibe an, und er wird anfangen, Israel aus der Philister Hand zu erretten.

Luk 2:40 Das Kind wuchs heran und wurde kräftig. Es war mit Weisheit erfüllt und Gottes Gnade ruhte sichtbar auf ihm.

 

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Sei auch Du ein Kind Gottes durch Jesus

Gal 4:4-7 Als dann aber die Zeit herangekommen war, sandte Gott seinen Sohn. Er wurde von einer Frau geboren und unter das Gesetz gestellt. Er sollte die loskaufen, die unter der Herrschaft des Gesetzes standen, damit wir das Sohnesrecht bekämen. Weil ihr nun Söhne seid, gab Gott euch den Geist seines Sohnes ins Herz, der "Abba! Vater!" in uns ruft. Du bist also nicht länger ein Sklave, sondern Sohn! Und wenn du Sohn bist, dann hat Gott dich auch zum Erben gemacht.

Die Ewigkeit, unsere Heimat

Der Apostel Paulus lehrt:

Phil.3:20-21 Unser Bürgerrecht aber ist im Himmel, von woher wir auch als Retter den Herrn Jesus Christus erwarten, welcher den Leib unsrer Niedrigkeit umgestalten wird, dass er gleichgestaltet werde dem Leibe seiner Herrlichkeit, vermöge der Kraft, durch welche er sich auch alles untertan machen kann!

Somit ist nun gewiss, dass die Ewigkeit, unsere Heimat, kein Ort voller körperloser Geister ist, so wie das die Tradition lehrt. Nein, wir sollen nicht hoffen, dass unsere Seele nach dem Tod in den Himmel geht, sondern die Schrift sagt, dass wir auf die Rückkehr unseres Herrn und Erlöser Jesu Christi warten sollen, der vom Himmel her – aus der Ewigkeit – wiederkommen und erst dann unsere sterblichen Körper verwandeln wird, sodass unser Körper seinem verherrlichten Körper gleicht.

Lass uns das Grund zum Ruf sein, zu Jesus zu kommen, und ab heute Jesus im Herzen zu tragen, wie zu den Zeiten, als wir noch verliebt waren.

Wir können uns diese Heimat nämlich nicht verdienen, wir können sie uns nur schenken lassen, von Jesus!

Dann ist wirklich Weihnachten geworden, wenn wir diesem Herrn in unserem Leben Raum geben. Wenn dieser Herr uns anspornt zum Wirken in dieser Welt. Dass wir nicht die Zeitgeschichte verschlafen, die Zeit, die uns Gott schenkt, sondern dass wir wirken – wie die Bibel sagt – solange es noch Tag ist. Wie großartig, dass wir in einem Land und in einer Zeit leben, wo wir ganz frei diese frohe Botschaft vom Reich Gottes hinaustragen können. So wie das die Hirten bei Jesu Geburt überall erzählt haben.

Ein Engel am Ende der Zeiten ermahnt uns:

Off.14:6-7 "Und ich sah einen andern Engel durch die Mitte des Himmels fliegen, der hatte ein ewiges Evangelium den Bewohnern der Erde zu verkündigen, allen Nationen und Stämmen und Sprachen und Kulturen. Laut rief er: Fürchtet Gott und gebt ihm die Ehre, die ihm gebührt! Denn jetzt ist die Stunde gekommen, in der er Gericht hält. Betet den an, der Himmel und Erde, das Meer und alle Quellen geschaffen hat!"

Und wir haben hier in Deutschland die Freiheit: Wir können und sollen überall hingehen und die frohe Botschaft weitertragen. Und wir können jedem zurufen: „Komm, dann bist auch Du gebucht für das Leben auf der neuen Erde!“. Die Einladung gilt: „Komm mit zu Jesus! Dazu bist Du von Gott berufen. Aber es ist Deine eigene Wahl!"

Ich danke Gott für diese hohe Berufung und für sein herrliches Wort Gottes, das ich in der Bibel jeden Tag lese!

 

Gelobt sei JeHoWáH, der Vater und der Sohn!

In Ewigkeit.

Amen!

 

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