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Alkohol?

Ist es vor JHWH ok, wenn wir Alkohol trinken?

Erstellt am: So.25.2.2018 ... zuletzt aktualisiert am: 16.10.2019

 

Die Bibel ist hier eindeutig. Meine eingehende Überprüfung der heiligen Schrift ergibt folgende Aussage:

Der Genuss von Alkohol wird weder empfohlen noch gebilligt!

 

In Spr. 20,1 sagt uns Salomo bereits:
Der Wein ist ein Spötter, starkes Getränk ein Lärmer; und jeder, der davon taumelt, wird nicht weise.

 

Begriffsdefinition des Wortes Wein in der Bibel:

gemäß der Konkordanz-Definition unter Strong's Nummmer H3196 ein vergorenes, also alkoholhaltiges Getränk.

 

Noch deutlicher wird Salomo in Spr. 23,29-33:
Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache? Wer Trübung der Augen? Die spät beim Weine sitzen, die einkehren, um Mischtrank zu kosten. Sieh den Wein nicht an, wenn er sich rot zeigt, wenn er im Becher blinkt, leicht hinuntergleitet. Sein Ende ist, daß er beißt wie eine Schlange und sticht wie eine Viper. Deine Augen werden Seltsames sehen, und dein Herz wird verkehrte Dinge reden.

 

Diese Texte sind sehr eindeutig ... aber bedeutet das jetzt, dass man gar keinen Alkohol trinken darf? Ist es wirklich verkehrt, dass man sich mal abends ein Gläschen gönnt? Es gibt ja sogar Studien darüber, dass ein Gläschen Rotwein sogar gut für das Herz sei ...

 

Nun, wenn gemäß unserer Volksweisheit Rotwein schon gut sein soll, dann ist reiner, ungesüßter Traubensaft doch viel gesünder!

In der Schule lernen wir doch bereits, dass bei heftigem Alkoholkonsum Gehirnzellen absterben, da der Alkohol ein Nervengift ist. Moderater Alkoholkonsum tötet nun zwar keine Gehirnzellen, aber er beeinträchtigt sie!

 

Das sollte uns klar sein:

Keiner von uns kann es sich doch leisten, die Funktionalität seines Gehirns einzuschränken!

Es gibt eine Studie von Dr. Roberta J. Pentney, über die in der New York Times berichtet wurde. Dort wird berichtet, dass Alkohol die Gehirnfunktion von Erwachsenen stört, indem er die Nachrichtenübermittlung von den Dentrinen auf die Neuronen im Kleinhirn beeinträchtigt. Das verringert die Kommunikation zwischen den Nervenzellen und verändert ihre Struktur und beeinträchtigt sie in einer Form, die sonst nur durch Vergiftung hervorgerufen wird.

Andere Studien, u.a. eine, die im British medical Journal 1997 veröffentlicht wurde, kamen zu ähnlichen Ergebnissen.

 

Hm.

 

Jetzt, in der Endzeit sind Satans Verlockungen und Lügen subtiler und verführerischer als zuvor. Können wir es uns da leisten, etwas zu uns zu nehmen, das unser Urteilsvermögen beeinträchtigen könnte?

 

Hm. Nein, eher nicht!

Und was ist mit den Bibelstellen im Neuen Testament, die berichten, dass JeSHUA unser Retter (Jesus Christus) Wein getrunken hat?


Nehmen wir sein erstes Wunder als Beispiel. Auf der Hochzeitsfeier zu Kana verwandelte er Wasser in Wein. Viele Leute entschuldigen sich in der Annahme, dass JeSHUA unser Retter (Jesus Christus) Wein getrunken habe.

 

Lehren der Bibel stets im Einklang

Wir müssen uns aber daran erinnern, dass das Wort Gottes - die Wahrheit - sich inhaltlich nicht widerspricht. Die Lehren der Bibel stehen stets miteinander im Einklang.

Immer wenn in der Bibel steht, dass jemand dem Dienst JHWHs geweiht wurde, gab es stets den Hinweis, dass sich die entsprechende Person vom Alkohol fernhalten sollte.

In 3. Mose 10,8-11 befahl JHWH dem Priester Aaron im Zusammenhang mit dem Dienst in der Stiftshütte:

Und Jahwe redete zu Aaron und sprach:
Wein und starkes Getränk sollst du nicht trinken, du und deine Söhne mit dir, wenn ihr in das Zelt der Zusammenkunft hineingehet, dass ihr nicht sterbet-eine ewige Satzung bei euren Geschlechtern- und damit ihr unterscheidet zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen und zwischen dem Reinen und dem Unreinen, und damit ihr die Kinder Israel lehret alle die Satzungen, die Jahwe durch Mose zu euch geredet hat.

 

Voraussetzungen für Menschen, deren Leben Gott anvertraut ist

In Lk 1 finden wir folgende Anweisung, als der Engel Gabriel dem Priester Zacharias erschien und ihm die Geburt seines Sohnes Johannes des Täufers ankündigte:

Lukas Evangelium 1,13-15
Der Engel aber sprach zu ihm: Fürchte dich nicht, Zacharias, denn dein Flehen ist erhört, und dein Weib Elisabeth wird dir einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Johannes heißen. Und er wird dir zur Freude und Wonne sein, und viele werden sich über seine Geburt freuen. Denn er wird groß sein vor JHWH; weder Wein noch starkes Getränk wird er trinken und schon von Mutterleibe an mit Heiligem Geiste erfüllt werden.

Johannes der Täufer war also ein sogenannter Nasiräer, dessen Leben von Anfang an Gott geweiht war.

Wenn also jemand sein Leben JHWH widmet, dann bedeutet dies, dass er keinerlei Alkohol trinken soll, weil es sonst nicht sichergestellt ist, dass man zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen sowie zwischen dem Reinen und dem Unreinen unterscheiden kann.

Der Alkoholverzicht wurde sogar den Müttern vor der Geburt von Menschen, die Gott geweiht sind, geboten:

Richter 13,4-5
Und nun hüte dich doch und trinke weder Wein noch starkes Getränk, und iss nichts Unreines! Denn siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und kein Schermesser soll auf sein Haupt kommen, denn ein Nasir Gottes soll der Knabe sein von Mutterleibe an; und er wird anfangen, Israel aus der Hand der Philister zu retten.

Simson sollte also von Anfang an JHWH geweiht sein.

 

JeSHUA war auch Nasiräer, also Gott geweiht

Nun ist es ganz logisch, dass auch JeSHUA unser Retter selbst so ein Nasiräer war, denn sein Leben war von Anfang an Gott gewidmet. Ist Dir schon die interessante Wortverwandtschaft zwischen Nasiräer und Nazarener aufgefallen?

Im Matthäus Evangelium Kapitel 2, Vers 23 geht es um Josef, also JeSHUAs Adoptivvater. Er kehrte mit Maria und JeSHUA aus Ägypten zurück. Und dort angekommen, ließ er sich in einer Stadt namens Nazareth nieder, damit erfüllt wurde, was durch die Propheten gesagt ist, dass JeSHUA ein Nazarener genannt werden wird. Matthäus fand es also bedeutsam, dass JeSHUA in Nazareth aufwuchs.

Die griechische Aussprache des Wortes Nazareth kann mit zwei Dingen verbunden werden:

·   Entweder nimmt Matthäus hier Bezug auf Jesaja 11,1, denn dort wird der Messias als "Zweig" oder als "Schössling" bezeichnet. Das altgriechische Grundwort dazu lautet "Nezer".

·   Oder Matthäus nimmt hiermit Bezug darauf, dass JeSHUA als Nasiräer aufwuchs. Als jemand, dessen Leben JHWH gewidmet war und der sich von Alkohol und unreinen Dingen fernhielt.

 

Hm. Interessant.

Aber das eklärt noch nicht die Stellen, wo steht, dass JeSHUA "Wein" trank oder dass er Wasser in "Wein" verwandelte. Was soll man dazu sagen?

 

Beweise Abwägen

Hier haben wir eine verwirrende Situation.

In diesem Falle sollen wir beim Bibelstudium die Beweise abwägen. Das wissen wir bereits:

1.        Das Alte Testament sagt eindeutig:
Wer sein Leben dem Dienst JHWHs gewidmet hat, soll sich dabei vom Alkohol fernhalten.

2.        Im Alten Testament wird immer wieder vor den Gefahren des Alkoholkonsums gewarnt.

3.        Das Leben JeSHUAs war dem Dienst seines und unseres Vaters im Himmel, JHWH gewidmet.

Kannst Du Dir vorstellen, dass der Sohn Gottes in seiner Lebensführung einen niedrigeren Standard hatte als Simson oder Johannes der Täufer?

 

Hm. Nein.

 

Hinzu kommt:

4. Wo bei uns das Wort "Wein" im Neuen Testament steht, steht im griechischen Urtext das Wort "Oinos". "Oinos" ist entweder vergorener Wein oder unvergorener Traubensaft.

Es kommt also auf den Textzusammenhang an.

 

Lass uns folgende Fakten in Erinnerung rufen:

1.        Im Alten Testament wird vor dem Gebrauch berauschender (starker, also bewusst mit Alkohol angereicherter) Getränke gewarnt.

2.        Die Bibel versichert uns, dass JHWH sich niemals verändert.

3.        Das griechische Wort "Oinos" wird sowohl benutzt um vergorenen Wein, aber auch unvergorenen Traubensaft zu beschreiben.

 

Aufgrund der Warnungen im Alten Testament müssen wir daher davon ausgehen, dass sich das Wort "Oinos" in dem Bericht der Hochzeit von Kana bzw. im Bericht vom Abendmahl auf unvergorenen Traubensaft bezieht. Denn die Wahrheit widerspricht sich nie.

 

Nun wenden einige ein, dass es damals doch nicht möglich gewesen sei, Traubensaft von der Zeit der Ernte bis zum nächsten Jahr unvergoren aufzubewahren, also dass deshalb ja zwangsweise alkoholischer Wein entstehen musste. Dies wird aber dadurch entkräftet, dass es schon damals möglich war, frischen Traubensaft zu erhitzen, bevor man ihn abfüllte. Natürlich konnte es dann immer noch vorkommen, dass der Saft nach einiger Zeit leicht zu gären begann. Somit war durchaus ein wenig Alkohol darin enthalten aber niemals Alkohol in solchen Mengen wie in heutigem Wein, wo ja bewusst durch Hefe- und Gärverfahren der Wein alkoholisiert wird.

 

Paulus schrieb den Nachfolgern JeSHUAS in Korinth in seinem ersten Brief:

Ob Ihr nun esst oder trinkt oder sonst etwas tut, tut alles zur Ehre JHWHs!

Viele Christen vergessen, dass es in der Urgemeinde ganz normal war, keinen Alkohol zu trinken. Sie behaupten, dass die Bibel nichts gegen moderaten Alkoholgenuss habe.

Aber das beruht auf einem Missverständnis:
Sie sehen in dem Wort "Wein" im Neuen Tetament nämlich automatisch bewusst vergorenen, relativ viel Alkohol enthaltenden Traubensaft.

Jesaja 65,8 berichtet:
So spricht JeHoWáH: / "Wie man von einer Traube sagt, in der noch Saft enthalten ist: / 'Wirf sie nicht weg, ein Segen ist in ihr!', / so will ich um meiner Diener willen tun, / und nicht das Ganze verwerfen.

Nur von dieser ursprünglichen Form des Saftes sagt JHWH also, dass darin ein Segen liegt. Es ist aber kein Segen in einer Sache verborgen, die abhängig machen kann und die Sinne benebelt.

 

Als Nachfolger JeSHUAS, unseres Retters aus Nazareth vertraust auch Du Dein Leben Gott an und übergibst es ihm / weihst es ihm ab dem Zeitpunkt Deiner Bekehrung.

Stelle Dir nur vor, was passiert, wenn Du heute Abend etwas Alkoholisches trinkst und leicht angeheitert oder benebelt bist und in diesem Moment kommt unser Herr zurück oder du stirbst in diesem Zustand. Dann gehörst Du zu den altgriechisch genannten „Methusos“, d.h. zu den Angeheiterten / Beschwipsten / Trunkenbolden. Und was mit jenen passiert, liest Du hier: 1.Kor.6:10

Darum trinke bitte keinen Alkohol mehr!

 

Hallelu’JaH!

Gelobt sei unser Herr und Meister JeSHUA (Jesus Christus) und unser Vater im Himmel JeHoWáH (JHWH, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs)!

Amen!

 

Anmerkungen hierzu bitte an: Sonja B. Neidhardt