zuletzt aktualisiert am: Sa.08.04.2017

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Tšten oder morden?

Beschreibung: ildergebnis fŸr unterschied tšten morden

 

 

Zur Einleitung zwei bekannte HergŠnge einer Tat:

1.       Wenn mich jemand mit einer Waffe in der Hand ŸberfŠllt und ich schneller reagiere und es schaffe ihn zu erschie§en, dann habe ich ihn nicht ermordet sondern getštet und zwar in Notwehr.

2.       Gehe ich aber mit einer Waffe in der Hand zu meinem Nachbarn und erschie§e ihn, vielleicht weil mir seine Nase nicht gefŠllt, dann ist das Mord.

Ist das jetzt so richtig?

Ist die erste geschilderte Situation sŸndfrei und die zweite SŸnde?

Eine Analyse

Viele Christen und Juden behaupten, Gottes sechstes Gebot wŸrde lauten:

"Du sollst nicht morden!". (2.Mose20,13)

Sie begrŸnden es damit, dass wenn es hie§e ãtštenÒ, Gott gegen sein eigenes Gebot versto§en habe, wenn er die Juden in den Krieg gegen die Bewohner Israels geschickt hat, um diese zu tšten, als er die Israeliten in das gelobte Land fŸhrte.

Ich bin nicht einverstanden mit dieser Auslegung, dass das sechste Gebot hei§t: "Du sollst nicht morden!". Denn was ist das Ermorden eines gegnerischen Soldaten anderes als ein absichtlicher und oft auch hinterrŸcks begangener Mord?

 

Ich bin aber Ÿberzeugt, es soll uns sagen:

"Du sollst nicht tšten!". (2.Mose20,13 Elberfelder und Schlachter 2000)

 

Auch im ersten geschilderten Fall ist also Tšten verboten, denn:

Ršm 12,17 Vergeltet niemand Bšses mit Bšsem; seid bedacht auf das, was ehrbar ist vor allen Menschen!

1Thess 5,15 Seht zu, dass niemand einem anderen Bšses mit Bšsem vergelte, sondern strebt allezeit dem Guten nach gegeneinander und gegen alle!

1Petr 3,9 und vergeltet nicht Bšses mit Bšsem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt!

 

Denn nur dann ergibt JehoSHUAs Hinweis auch Sinn, dass wir unsere Feinde lieben sollen. Dies hat er uns gesagt, weil er wei§, dass wir nicht in die Herzen der Anderen schauen kšnnen. Wir kšnnen deshalb auch niemals mit absoluter Sicherheit die wahren BeweggrŸnde eines Mitmenschen wissen. Deshalb ist uns geboten, den Feind zu lieben, ihn nicht zu tšten, denn nur die Liebe erhŠlt das Leben und gibt uns damit die Mšglichkeit, den Feind zu Jesus Christus "JehoSHUA" zu fŸhren.

Also keine Notwehr?

Notwehr ja, solange wir den Anderen dabei nicht tšten.

Wenn uns Gott in dieser Situation aber zu sich holt, weil wir den Anderen nicht getštet haben und er uns deshalb tštete, so ist dies aus irdischer Sicht schlimm, aus himmlischer und bestimmungsgemŠ§er Sicht von uns Christen aber ganz wunderbar!

Wir sind bei Gott im Himmel gerettet, der Mensch aber, der uns hier auf Erden getštet hat, hat noch Zeitlebens die Mšglichkeit, Bu§e zu tun und sich zu bekehren. Somit hat auch er noch die Mšglichkeit, gerettet zu werden. HŠtten wir ihn in Notwehr getštet, wŠre er aus himmlischer Sicht unwiederbringlich verloren, vielleicht sogar wir selbst.

Israels Kriege im AT

Wenn Israel im ersten Testament (AT) das Land mit Kriegen erobert hat, dann hat es in direktem Auftrag Gottes gehandelt, denn er weilte ja direkt unter ihnen und gab Moses und Josua direkte Anweisungen.

Wenn also Gott ein Volk direkt anweisen sollte, zu tšten, so darf es dies tun, sonst aber niemals, denn kein Mensch kann ohne die Hilfe Gottes in die Herzen der Anderen schauen und erkennen, ob die Tštung gerechtfertigt ist. Das kann nur Gott.

Warum darf jetzt Gott tšten?

Betrachte es mal so: Wenn ein Israelit auf Gottes Anweisung einen Bewohner Kanaans tštete, so wurde dieser Bewohner zwar aus irdischer Betrachtung getštet. Aus himmlischer Betrachtung aber wurde nur seine Seele zu Gott befšrdert. Der geistliche Mensch lebt ja noch und wurde so aus Gottes Sicht auch nicht getštet. Deshalb tštet Gott nicht, wenn er solche Anweisungen gibt.

Ein Mensch aber, der einen Anderen aus eigener Entscheidung tštet, tštet ggfs. tatsŠchlich endgŸltig, denn wenn der Getštete zu seinen Lebzeiten noch keine Bu§e tat und sich noch nicht zu Gott bekehrt hat, so ist er hernach auch geistlich tot!

Tšten, angeblich im Auftrag Gottes?

Wenn jetzt ein Volk auf die Idee kŠme, wie die Kreuzritter oder die Islamisten zu behaupten, Gott hŠtte ihnen befohlen in den Krieg zu ziehen, so hilft dies dem Volk gar nichts. Sie werden von Gott die Quittung bekommen fŸr ihre LŸge. Wenn nicht hier auf Erden, so vor seinem Gericht. Es sei denn, sie tun noch vor ihrem Tode Bu§e und bekehren sich zu ihm.

Fazit:

Die Version mit dem Morden wird gerne verwendet, weil sie dem so Glaubenden die Option des Tštens offenlŠsst, derer viele sich gerne bedienen mšchten im Falle des Streits oder Hasses, um jemandem mit der Tštung antworten zu kšnnen, der in ihren Augen Bšses getan hat. Dies wiederspricht jedoch diametral ihren FŠhigkeiten, zu beurteilen, was gut und bšse ist. Es wiederspricht auch diametral JehoSHUAs Botschaft an uns!

 

Hier noch ein sehr guter Videobeitrag zum sechsten Gebot – Dauer ca. 11 min:

 

Gelobt sei JehoSHUA!

In Ewigkeit.

Amen!

 

Anmerkungen bitte senden an: Sonja B. Neidhardt