zuletzt aktualisiert am: Mittwoch.8.8.2018

< zurŸck zur Hauptseite

Der Heilige Geist

Die dritte Person Gottes?

Viele Christen glauben, im Himmel seien drei Personen, eine ãTrinitŠtÒ:

á   der Vater,

á   der Sohn

á   und der Heilige Geist.

Es gibt viele Stellen in der Bibel, die – wenn sie aus dem Zusammenhang gerissen werden – alle drei Persšnlichkeiten bestŠtigen.

Dass es den Vater und den Sohn als Personen Gottes gibt, das dŸrfte fŸr die meisten Christen nachvollziehbar sein. Doch auch fŸr den Heiligen Geist gibt es Beschreibungen, die nahelegen, dass es sich bei ihm um eine Person handelt, denn er ãsprachÒ ja sogar zu den Aposteln und sie folgten seiner Anweisung (Apg 8,29; Apg 10,19; Apg 11,12; Apg 13,2):

Da sie aber dem HERRN dienten und fasteten, sprach der heilige Geist: Sondert mir aus Barnabas und Saulus zu dem Werk, dazu ich sie berufen habe. Da fasteten sie und beteten und legten die HŠnde auf sie und lie§en sie gehen. (Apg 13,2-3)

Falls hier jemand mit jŸdischen Wurzeln liest, kšnnte es fŸr ihn sogar unvorstellbar sein, dass es mehr als einen Anteil Gottes gibt. HierfŸr gibt es aber eine gute Hilfe fŸr das VerstŠndnis:

ãShÕma Jisrael, JeHoVaH Elohejnu JeHoVaH echadÒ = ãHšre Israel, unser Gott ist mehrere in einemÒ

HebrŠisch ãechadÒ bedeutet immer ãmehrere sind einsÒ, wie Mann und Frau als Ehepaar eins sind und einen gesamten Menschen ergeben. HebrŠisch ãjakidÒ bedeutet nur ãeiner alleinÒ, keine zwei, aber im Text steht bewusst ãechadÒ und eben nicht ãjakidÒ (lies hierzu auch 1. Mose 22,2, wo das Wort ãjakidÒ zum Einsatz kommt). Somit ist zumindest klar, dass es sich bei Gott um mehr als eine Person handelt.

Die Bibel bestŠtigt aber auch: Gott sind 2 Personen

Jesus sagt, es ist nur ein Gott in zwei Personen:

Ich und der Vater sind eins. (Joh10,30)

Der Vater und der Sohn, diese Beiden sind eins, es sind zwei Personen, wie eindeutig auch aus folgenden Bibelstellen hervorgeht:

Ja, er wird den Tempel JHVHs bauen; und er wird Herrlichkeit tragen; und er wird auf seinem Throne sitzen und herrschen, und er wird Priester sein auf seinem Throne; und der Rat des Friedens wird zwischen ihnen beiden sein. (Sach6,13)

Wer Ÿbertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.(2. Johannes 1,9)

Das ist aber das ewige Leben, dass sie Dich, den allein wahren Gott, und den Du gesandt hast, É [Jesus Christus], erkennen. (Johannes 17,3)

Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus! (PaulusÕ Standardgru§, hier aus 2.Tim 1,2)

Eindeutig ist an all diesen Stellen klar von zwei Personen die Rede, niemals von einer Dritten, die anzubeten wŠre. Es gibt auch keine einzige Stelle in der gesamten Bibel, wo jemand den Heiligen Geist anbetet oder wo uns dies aufgetragen wird, es zu tun.

Parallelen im Alten Testament, die Gott als zwei Personen bestŠtigen

1. Die Erschaffung des Menschen nach Gottes Bild

Und Gott schuf den Menschen ihm zum Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie einen Mann und ein Weib. (LUT1912, 1. Mose 1,27)

Somit schuf Gott den Menschen nach seinem Bild als Mann und Weib, somit als zwei Personen, die ãein FleischÒ sind (1. Mose 2,24; Mat 19,5-8; Mar 10,8; Eph 5,31). Dies ist ein wichtiger Hinweis, denn das Bild gleicht dem Original.

2. Das Bild des Tempels: Immer nur 2 Personen anwesend

Immer wenn ein Hohepriester mit dem Tierblut in den Tempel ging, da waren auch nur zwei Personen im Tempel anwesend: Gott und der Priester. Keine drei. Also finden wir auch hier ein Bild fŸr die Beiden, den Vater und den Sohn.

3. Als Abraham seinen Sohn opferte,

da waren an diesem Ort damals nur 2 Personen (1. Mose 22,3 ff.), der Vater und der Sohn und keine drei. Der Dritte (Satan) musste weit weg warten auf diese beiden.

Es gibt nur einen Tršster

Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tršster geben, dass er bei euch bleibe ewiglich ... (Joh 14,16)

Beim Lesen dieser Bibelstelle glauben viele, dass Jesus hier eine weitere Person nennt, die kommen wird als Tršster.

Die Bibel gibt uns aber zu verstehen, dass es nur einen FŸrsprecher und Tršster und Anwalt im Himmel  fŸr uns gibt und auf Erden, keine zwei Tršster  – es ist allein der Herr Jesus Christus  selbst, denn:

ãMeine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sŸndigt; und wenn jemand sŸndigt – wir haben einen Beistand bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten. Und er ist die SŸhnung fŸr unsere SŸnden, nicht allein aber fŸr die unseren, sondern auch fŸr die ganze Welt.Ó (1. Joh 2,1+2)

Wer will verdammen? Christus Jesus ist hier, der gestorben ist, ja mehr noch, der auch auferweckt ist, der zur Rechten Gottes ist und fŸr uns eintritt. (Ršm 8,34)

Diese Bibelstellen machen deutlich, dass Jesus unser einziger Beistand / Tršster ist. Weiterhin folgt logisch, dass es keine andere Person als Jesus geben kann, die unser Tršster ist. Somit legt dies nahe, dass der, den Jesus selbst in Joh 14,16 als Tršster nannte,  er selbst in einer anderen Erscheinungsform sein muss.

Nur Jesus ist mein Anwalt und Tršster und FŸrsprecher im Himmel und auf Erden.

Wer ist denn dann der Heilige Geist?

Jesus handelte stets im Geiste Gottes, denn er sagt ja selbst, dass er aus sich selbst heraus nichts tut, sondern nur das, was der Vater will (Joh 5,30; Joh 8,28). Das wiederum bedeutet, dass der Geist JHVHs und der Geist Jesu ein und derselbe sein mŸssen.

Adam und Eva besa§en vor dem SŸndenfall genau diesen Geist. Sie waren eins mit der Himmlischen Regierung, bestehend aus dem Vater und dem Sohn. Diesen Geist JHVHs verloren sie, als sie sŸndigten, sie waren nicht mehr in vollstŠndiger Harmonie mit ihrem Schšpfer.

Durch Jesus kšnnen wir diesen Heiligen Geist erhalten:

Wer Ÿbertritt und bleibt nicht in der Lehre Christi, der hat keinen Gott; wer in der Lehre Christi bleibt, der hat beide, den Vater und den Sohn.(2. Johannes 1,9)

Weil ihr aber Sšhne seid, hat Gott den Geist seines Sohnes in unsere Herzen gesandt, der da ruft: Abba, Vater! (Galater 4,6)

Und wer Seine Gebote hŠlt, der bleibt in Ihm und Er in ihm; und daran erkennen wir, dass Er in uns bleibt: an dem Geist, den Er uns gegeben hat. (1.Johannes 3,24)

Denn durch Ihn (Jesus) haben wir beide (Juden und Heiden) den Zutritt zu dem Vater in einem Geist. (Epheser 2,18)

á   Die Lehre Christi hat also zum Ziel, dass wir ãbeideÒ haben, den Vater und den Sohn (2. Joh 1,9).

á   Der Geist ist der Geist des Sohnes (Gal 4,6) und besitzt somit die Persšnlichkeit Jesu, wodurch der Geist also auch als Persšnlichkeit vernehmbar sein kann (Apg 8,29; Apg 10,19; Apg 11,12; Apg 13,2).

á   Den Zutritt zum Vater haben wir durch den Sohn, der durch seinen Geist in uns wirkt (Eph 2,18).

Und was sagen uns folgende Verse?

Der Herr aber ist der Geist; wo aber der Geist des Herrn ist, ist Freiheit. (2.Kor3,17)

Denn nicht ihr seid es, die reden, sondern der Geist eures Vaters ist's, der durch euch redet. (Mt10,20)

Unser Herr Jesus Christus selbst – in seiner Eigenschaft als Geist im Himmel – ist der Heilige Geist: Er musste sein Dasein als Mensch auf Erden beenden, da er sonst nicht in seiner Form als Heiliger Geist in uns allen gleichzeitig wirken konnte.

Personifizierte Beschreibung, aber dennoch keine Person

Der Heilige Geist wird zwar manchmal personifiziert, aber das beweist nicht, dass er eine Person ist. Schlie§lich wird auch anderes in der Bibel personifiziert, wie die Weisheit, der Tod oder die SŸnde (Spr 1,20; Ršmer 5,17-21). Von der Weisheit wird zum Beispiel gesagt, sie habe "Werke" und "Kinder". Und von der SŸnde hei§t es, sie wŸrde verfŸhren, tšten und BegiErden wecken (Mt 11,19; Lk 7,35; Ršmer 7,8-11).

€hnlich ist eine Aussage von Jesus zu verstehen, die der Apostel Johannes zitierte. Dabei personifizierte er den Heiligen Geist, indem er ihn als "Helfer" (Parakletos) bezeichnete. Dieser "Helfer" wŸrde Beweise geben, anleiten, reden, hšren, verkŸnden, verherrlichen und empfangen. Johannes gebrauchte dabei jeweils die maskulinen Pronomen "er" oder "ihn" (Joh 16,7-15). Das musste er allerdings auch, denn das griechische Wort fŸr Helfer (par‡klētos) ist ein maskulines Substantiv und erfordert gemŠ§ der griechischen Grammatik auch ein maskulines Pronomen. Aber als Johannes auf den Heiligen Geist mit dem sŠchlichen Substantiv pneuma Bezug nahm, benutzte er in Griechisch das sŠchliche Pronomen "es" (Joh 14,16, 17).

Taufe und Salbung Jesu:

Nur weil es bei der Taufe Jesu hei§t, der Geist kam "wie eine Taube" herab, bedeutet das nicht, dass es sich dabei um eine Person handelt, getrennt vom Vater. Es hei§t auch nicht, dass eine Taube herabkam, sondern der Geist "wie eine Taube".

"Und sogleich, als Er aus dem Wasser stieg, sah Er den Himmel zerrissen und den Geist wie eine Taube auf ihn herabsteigen. Und eine Stimme ertšnte aus dem Himmel: Du bist Mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe!" (Mk 1,10-11)

Es ist hier der Vater selbst, der sich bei Jesu Taufe zu Ihm mit hšrbarer Stimme bekannte. Als Zeichen fŸr seinen Sohn erfŸllte JHVH Ihn mit Seiner gewaltigen Geisteskraft, die Ihm vom Himmel Ÿberbracht wurde. Es ist die Salbung mit dem Geist des Vaters (Apg 4,27; Lk 4,18).

Salbung geschieht in der Bibel durch …l, das auf das Haupt gegossen wird. Das …l symbolisiert den Heiligen Geist und es ist ein Symbol dafŸr, dass die Gesinnung dieses Heiligen Geistes den Menschen gegeben wird. Paulus macht im Brief an die Ršmer nochmals sehr deutlich, was der Heilige Geist ist. Er zeigt, dass der Sohn den Heiligen Geist des Vaters hat und dass es wiederum der Heilige Geist des Vaters ist, der durch Seinen Sohn den GlŠubigen gegeben wird:

"Ihr aber seid nicht im Fleisch, sondern im Geist, wenn wirklich Gottes Geist in euch wohnt; wer aber den Geist des Messias nicht hat, der ist nicht Sein. Wenn aber der Messias in euch ist, so ist der Leib zwar tot um der SŸnde willen, der Geist aber ist Leben um der Gerechtigkeit willen. Wenn aber der Geist dessen, der É [Jesus] aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der den Messias aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch Seinen Geist, der in euch wohnt." (Ršmer 8,9-11)

Nun betrachten wir noch die alttestamentliche Bezeichnung des Heiligen Geistes:

Ruach 'ha Kodesh, das hei§t auf Deutsch: Der Geist dessen, der der Heilige ist – und das ist der Vater und der Sohn gleicherma§en. Somit ist der Heilige Geist der Charakter des Vaters und des Sohnes, der auch uns erfŸllt, sobald wir in Liebe zum Vater und dem Sohn im vollen Vertrauen dem Wort Gottes und seinen Geboten und seinen Verhei§ungen folgen.

Die Kraft Gottes

Die Bibel sagt, der Heilige Geist ist die Kraft Gottes:

... und siehe, ich sende die Verhei§ung meines Vaters auf euch. Ihr aber, bleibet in der Stadt, bis ihr angetan werdet mit Kraft aus der Hšhe. (Lk 24,49)

Warum erfand Rom die TrinitŠtslehre?

Satan wollte im Himmel der ãdritte GottÒ sein, neben dem Vater und dem Sohn, doch er durfte das nicht, sagt die Bibel in Offb 12,7 und er musste den Himmel verlassen.

Luzifer war der Engel, der am nŠchsten zum himmlischen Vater und seinem Sohn war, und doch war er nicht in alle Vorhaben Gottes eingeweiht. So war er nicht am ãRat des FriedensÒ beteiligt, denn dieser bestand nur aus dem Vater und dem Sohn:

ã ... und der Rat des Friedens wird zwischen Ihnen beiden sein.Ò (Sacharja 6,13)

Auf der Erde hat er nun sein Ziel doch noch durch die TrinitŠtslehre erreicht und wird von den meisten Christen als der ãdritte GottÒ angebetet. Die Eifersucht Luzifers – also Satans – auf den Sohn Gottes, weil dieser in allen RatschlŸssen Seines Vaters einbezogen wurde, brachte Luzifer zu Fall, denn Er wollte der Dritte im Bunde sein. Hinter dem ãdritten Gott- Heiliger GeistÒ in der TrinitŠtslehre verbirgt sich in Wahrheit Luzifer, der damit nun doch die Anbetung bekommt, die er im Himmel haben wollte. Auf Erden setzte Satan alles dran, die Verehrung, die ihm im Himmel verwehrt wurde, bei den Menschen zu erlangen. Darum erfand er die Lehre von der TrinitŠt durch das Papsttum.

Welch eine Falle Roms!

Dies verstš§t gegen das erste Gebot der zehn Gebote!

Niemals hat Gott es erlaubt, ein weiteres, drittes Gotteswesen – das es gar nicht gibt – anzubeten. Luzifer wollte als Gott angebetet werden, wofŸr er aus dem Himmel geworfen wurde, und wofŸr er auch am Ende der Erdenzeit verbrannt werden wird (Hesekiel 28,19). Seine Anbetung hat er auf Erden aber mit der TrinitŠtslehre erreicht.

Der Geist aber sagt ausdrŸcklich, dass in spŠteren Zeiten etliche von dem Glauben abfallen werden, indem sie achten auf betrŸgerische Geister und Lehren von DŠmonen (1. Tim 4,1).

Sei vorsichtig und mach da nicht mit!

 

Fazit

Welche SchlŸsse kšnnen wir aus obigen Darlegungen ziehen?

á   Gott besteht aus drei Bestandteilen, dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist.

á   Gott besteht aus zwei Personen, dem Vater und dem Sohn.

á   Der Heilige Geist ist die Kraft Gottes und ist der Geist des Vaters und des Sohnes.

á   Da der Heilige Geist der Geist einer Person ist (Gott), kann er auch als Persšnlichkeit wahrgenommen werden.

 

Preisfrage

Wer ist dann die dritte Gott-Person, die sein mšchte wie Gott und sich auf einem vakanten Platz im Glauben der Christen einnisten mšchte und angebetet werden mšchte wie der Vater und der Sohn?

 

 

Addendum

Die LŸge mit der TrinitŠtslehre

(aus: ÔLife MagazineÕ, 30. Oktober 1950)

Es sind keine 3 Personen, wie Rom es lehrt. Das ist eine bšse Falle. Alle heidnischen Všlker beten mehrere Gštter an, aber meist 3 "Hauptgštter". Als sich die "christliche" Kirche in Rom langsam entwickelte, wurden immer mehr heidnische Elemente in die ursprŸnglich reine Lehre der Apostel gebracht, um den Heiden den †bertritt in das katholische Christentum zu erleichtern.

Die "christliche" Kirche entwickelte sich zur universellen Ršmisch-katholischen Kirche. Diese fŸhrte stufenweise die Dreieinigkeit aus Vater, Sohn und Heiliger Geist als die 3 Gštterpersonen der Gottheit ein.

"Die Formulierung – 1 Gott in 3 Personen – setzte sich erst gegen Ende des 4. Jahrhunderts wirklich durch. Den apostolischen VŠtern war eine solche Auffassung oder Vorstellung všllig fremd." (New Catholic Encyclopeia, Bd. 14, S. 299)

"Das Geheimnis der TrinitŠt ist die zentrale Lehre des katholischen Glaubens. Auf ihr basieren alle anderen Lehren der kath. Kirche!" (Handbook for TodayÕs Catholic, S. 16)

"Unsere Gegner Šu§ern manchmal, dass keine Glaubenslehre gehalten wErden sollte, welche in der Heiligen Schrift nicht deutlich gelehrt wird. Die protestantischen Kirchen haben aber dennoch selbst solche Dogmen angenommen, wie die TrinitŠt und den Sonntag, fŸr die es keine genaue AutoritŠt in den Evangelien gibt.Ó

 

Gelobt sei JehoSHUA (Jesus Christus)!

In Ewigkeit.

Amen!

 

Anmerkungen bitte senden an: Sonja B. Neidhardt