zuletzt aktualisiert am: So.23.07.2017

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Der Name Gottes?

Liebe Geschwister auf den Spuren Jesu ...

in vielen heutigen Bibeln finden wir den Namen Gottes gar nicht mehr. Einzige Hinweise liefern Bibeln, in denen die Bezeichnung ãJHVHÒ (hebrŠische Buchstaben, ausgesprochen als ãJodÒ ãHeyÒ ãVavÒ ãHeyÒ) noch hin und wieder erwŠhnt wird. Auch der Name des Sohnes Gottes wurde vom ursprŸnglichen Namen ins Griechische und dann ins Deutsche Ÿbersetzt und ist damit verschollen. Was hat es damit auf sich?

Was bedeutet es, wenn ãHerr HERRÒ in heutigen Bibeln steht?

Diese †bersetzung ist zwar konsequent, aber dennoch nichts weiter als sprachlicher Unsinn!

HERR ist nur ein Titel genauso wie Dr. oder Prof. Das gleiche gilt fŸr ãGottÒ. Das ist auch nur ein Titel und es gibt in den Kšpfen der Menschen viele Gštter.

Das kommt dabei heraus, wenn †bersetzer der heiligen Schrift den Gottesnamen (JHVH) eigenmŠchtig in HERR abgeŠndert haben. Hin und wieder gibt es in der Bibel die Formulierung "Herr JHVH". Daraus machten Irrlehrer und †bersetzer im Laufe der Jahrhunderte ãHerr HERRÒ. Einige BibelŸbersetzungen setzen noch eins drauf und machen nicht einmal einen Unterschied zwischen dem normalen Herr und dem Wort Herr das eigentlich fŸr JHVH (Gott Vater) steht.

Wenn einige andere †bersetzungen den Gottesnamen geschickter abŠndern, fŠllt das zwar nicht so auf, unterm Strich wird die †bersetzung aber nicht besser. Falsch und Gott verleumdend bleibt es allemal.

Warum ist das so?

Ein Grund liegt darin, dass die Juden in ihrer Tradition das Gebot, den Namen Gottes zu heiligen mal wieder nach dem Buchstaben befolgen wollten und seinen Namen daher verschleierten, indem sie ihn zwar richtig aussprachen, aber schriftlich verwischten, indem sie Buchstaben davon weglie§en oder ihn gar mit Eigenschaftswšrtern umschrieben haben. Noch heute findet man AnhŠnger dieser falschen Lehre, die z.B. wenn sie von Gott reden, nur ãG-ttÒ in Facebook-Foren schreiben.

Warum nur hat man einer alten jŸdischen Tradition folgend diesen Unsinn Ÿbernommen? Schlie§lich haben die Christen auch sonst nicht allzu viel fŸr jŸdische Traditionen Ÿbrig. Man soll den Gottesnamen zwar nicht missbrauchen, doch ein Verbot diesen auszusprechen habe ich in der Bibel nicht gefunden. Wenn JHVH das nicht wollte, hŠtte er auch sicherlich Mittel und Wege finden kšnnen, dass sein Name in der Bibel nicht niedergeschrieben worden wŠre.

Doch wenn der Name JHVH nahezu 7000 Mal im AT steht, sollte man eher das Gegenteil annehmen dŸrfen, nŠmlich dass JHVH den hŠufigen Gebrauch seines Namens wŸnschte.

Was ist die Folge davon, dass der Name Gottes verschleiert wurde?

Die Folge Dieser Namensverschleierung seines heiligen Namens ist, dass viele Christen nur ãGottÒ anrufen oder von ãGottÒ sprechen. Doch ãGottÒ ist nur eine allgemeine Bezeichnung fŸr einen Gott. So wird der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs mit anderen Gšttern wie Allah oder Buddha usw. gleichgesetzt. Viele wŸrden sogar behaupten, dass alle Menschen, die an einen Gott glauben, ja eh den einen Gott meinen, doch dies ist nicht der Fall, wie Du hier lesen kannst: Alles gleich?

Wer fragt nach dem Namen Gottes?

Ein relevanter Hinweis darauf findet sich im Buch der SprŸche:

Wer ist hinaufgestiegen zum Himmel und herabgefahren?
Wer hat den Wind in Seine FŠuste gesammelt?
Wer hat die Wasser in ein Tuch eingebunden?
Wer hat aufgerichtet alle Enden der Erde?
Was ist Sein Name und was der Name Seines Sohnes, wenn du es wei§t?
(SprŸche 30,4)

 

Warum brauchen wir eigentlich den Namen Gottes?

Und es soll geschehen, wer des HERRN Namen anrufen wird, der soll errettet werden. (Joel 3,5 und Apostelgeschichte 2,21 und Ršmerbrief 10,13)

Dieser Hinweis von Joel ist eindeutig. Wenn Du den Namen des Herrn aber nicht kennst, so kannst Du ihn auch nicht anrufen und gerettet werden.

 

Wie lautet also der Name Gottes?

In vielen Bibeln steht an der Stelle, so der Name Gottes angerufen werden soll, die Umschreibung ãAch Herr HERR!Ò (z.B. in Josua 7,7). Eigentlich sollte hier stehen ãAch Herr JHVH!Ò . Das Tetragramm entsteht dadurch, dass in den althebrŠischen Niederschriften keine Vokale notiert wurden, wodurch nur die Konsonanten bekannt sind.

In Deiner Bibel findest Du im Vers 26 des Psalms 118 wahrscheinlich eine der folgenden Wiedergaben:

ãGesegnet sei, der kommt im Namen des HERRN.Ò

oder

 ãGesegnet sei, der kommt im Namen JHWH.Ò

Im zweiten Fall ist der Name bereits angedeutet. Ausgesprochen wird das Tetragramm nicht etwa ãJahwÒ, wie es sehr verbreitet ist, sondern in etwa: ãJŽhov‡hÒ.

Weiterhin ist der Name Gottes auch kompatibel zum auserwŠhlten Stamm der Israeliten, aus dem auch Jesus Christus in der Abstammung des Hauses David hervorging: Juda, das im hebrŠischen ãJehudaÒ oder ãיְהוּדָה JehūdāhÒ ausgesprochen wird.

Auch die Namen der Propheten enden in der hebrŠischen Herkunftssprache unserer Bibel mit ãJaHuÒ, z.B. hei§t ãJesajaÒ eigentlich auf hebrŠisch Jeschajahu  ישעיהו.

Auch der Ausruf ãHalleluÕJaH!Ò, den Du sicherlich kennst, enthŠlt den Namen Gottes und hei§t auf deutsch Ÿbersetzt soviel wie ãGelobt sei JeHoVaH!Ò, somit ist ãJaHÒ eine Kurzform fŸr JeHoVaH.

 

Sieh hier ein Video zum Thema – Dauer ca. 10 Minuten:

In dieser Dokumentation wird der Name als ãJaHuWaHÒ abgeleitet. Eine absolute Sicherheit fŸr die Aussprache ist nicht mehr rekonstruierbar, ich empfehle als ResŸmmee aus meinen Nachforschungen die Aussprache ãJeHoVaHÒ, die konformer mit dem heutigen Wissen Ÿber die hebrŠische Sprache geht.

 

Eine sehr gute Adresse, um dies wissenschaftlich begrŸndet nachzulesen, findest Du hier:
(klicke einfach auf das Bild um die Seite aufzurufen)

 

Und wie lautet der Name des Sohnes?

Und wer kommt im Namen des Herrn bzw. im Namen JeHoVaH? Jesus Christus. Das ist aber ein ins Griechische und dann ins Deutsche Ÿbersetzter Name: Jesus wurde abgeleitet von JeSHUA. Christus wurde vom Wort ãMessiasÒ, also ãRetterÒ abgeleitet.

Der ursprŸnglicher Name des Sohnes, auf den er hšrt, lautet: JehoSHUA. Das hei§t soviel wie ãGott (=Jehu) rettet (=SHUA)Ò. Du siehst deutlich, dass der Name Gottes im Namen des Sohnes enthalten ist und dass der Zusatz ãChristus (=Retter)Ò gar nicht erforderlich ist, um ihn zu charakterisieren.

Eine Kurzform fŸr den Namen Jesus Christus lautet ãJeSHUAÒ. Diesen Namen wirst Du in vielen Diskussionsforen von Nachfolgern unseres Herrn finden.

Was ist dann GotteslŠsterung?

Vielen Menschen ist es Ÿberhaupt nicht bewusst, wie oft und unbewusst sie den Namen GOTTES missbrauchen. Da wird bei allen mšglichen Situationen "Halleluja" posaunt, ohne zu wissen, dass es "gelobt sei GOTT" bedeutet. Das Spektrum des Namensmissbrauchs geht von "Ach Gottchen" bis "Oh Je - oh Je!"  ... dies sind allesamt, auch wennÕs fŸr den einen oder anderen hart klingen mag, GotteslŠsterungen!

Diese LŠsterungen sind ein Versto§ gegen das dritte Gebot:

Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht. (2.Mose 20,7 und 5.Mose5,11) 

Einen sehr wichtigen Hinweis auf die Heiligung seines Namens finden wir im Vater Unser – dem Gebet, das uns Jesus (JehoSHUA) zu beten gelehrt hat:

Darum sollt ihr so beten: Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt. (MatthŠus 6,9 und Lukas 11,2)

Dies ist die erste und wichtigste Bitte des Gebets, das Jesus Christus seine AnhŠnger lehrte. Darauf kommt es vor allem an, dass der Name des gro§en Schšpfergottes von seinen Geschšpfen in hšchstem Ma§ geehrt und nicht in den Dreck gezogen und gelŠstert wird.

Eine Parabel

In einem kšniglichen Schloss hŠngt im Thronsaal genau gegenŸber der EingangstŸr das riesengro§e Bild des BegrŸnders der kšniglichen Dynastie. Eines Morgens werden wieder Besuchergruppen durch das Schloss gefŸhrt, und was sehen sie? In der Nacht haben irgendwelche Feinde des Kšnigs dem berŸhmten Bild eine lange Nase und Eselsohren angemalt.

Alle, die nichts mit der kšniglichen Familie verbindet, brechen in schallendes GelŠchter aus, wŠhrend alle Freunde des Kšnigs entweder verlegen schweigen oder sehr zornig werden. Ihr Zorn steigert sich noch, wenn der augenblickliche Herrscher den gleichen Namen trŠgt wie der so sehr geschŠndete auf dem Bild.

Wie anders als im Zorn sollte unser Vater im Himmel JeHoVaH auf eine SchŠndung seines Namens reagieren?

Was bedeutet nun genau: ÈDein Name werde geheiligtÇ?

Wir dŸrfen den Namen Gottes nicht auf profane, entwŸrdigende Art missbrauchen, wie man es so oft hšrt, wenn die Leute zum Beispiel ÈOh Gott!Ç sagen und eigentlich nur meinen: ÈOh Schreck!Ç oder: ÈAch, du liebe Zeit!Ç

Heilig bedeutet soviel wie ãabgesondert seinÒ, abgesondert von dem Fleischlichen, gottesfernen Lebenswandel. So hei§t, Gottes Namen zu heiligen auch, ihn nicht da zu nennen, wo man in Wirklichkeit gar nicht an ihn denkt. Heiligen hei§t, ihn nicht mit dem AlltŠglichen zu verbinden.

Dabei will Gott sehr wohl, dass wir ihn mitten in unserem Alltag anrufen, aber als den, der Ÿber allem steht und uns in seiner Heiligkeit aus allen Nšten befreien und erlšsen kann.

Unser Gott ist unser Kšnig. Er steht Ÿber allen Kšnigen und Herrschern der Welt und des Himmels. Doch obwohl er so hoch steht, rŸhrt es sein Herz ganz besonders an wenn Du ihn ãVaterÒ nennst und zu ihm als Deinem geistlichen Vater aufsiehst.

 (frei nach Hermann Grabe)

 

Gelobt sei unser Herr und Meister JehoSHUA und unser Vater im Himmel JeHoVaH!

 


Anmerkungen hierzu bitte an: Sonja B. Neidhardt